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Liebe Gäste,
wir machen Urlaub!!!
Von Freitag den 30. Juli 2010 bis einschließlich 5. September 2010.
Ab Montag den 6. September 2010 sind wir wieder für Sie da.
Wir wünschen Ihnen erholsame Sommerferien!!!
Ihr Team vom Ohm
Ab sofort lädt unser gemütlicher Innenhof zum verweilen ein.
Achtung neue Öffnungszeiten am Samstag:
Montag bis Freitag 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Samstag 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Sonn- und Feiertage geschlossen
(Für geschlossenen Veranstaltungen und Feierlichkeiten können wir die Öffnungszeiten verlängern und auch an Sonn- und Feiertagen öffnen)
Warum eigentlich „Das Ohm“?
In diesem Haus erzog und lehrte der Schlosser Johann Wolfgang Ohm, 1753-1822, als wahrer Meister seine später berühmten Söhne Georg Simon Ohm, 1789-1854, den großen Physiker, und Martin Ohm, 1792-1872, den Mathematiker." Gedenktafel am Haus
Ohm entstammte einer alten Bürgerfamilie, die seit vielen Generationen das Schlossergewerbe vom Vater auf den Sohn weitergab. Sein Vater Johann Wolfgang kehrte nach zehnjähriger Wanderschaft als Wandergeselle nach Erlangen zurück, erwarb 1785 das Meisterrecht und ehelichte eine geborene Beck. Nebenher widmete er sich dem Studium der Mathematik und der Kantschen Philosophie. Der Vater führte seine beiden Söhne Georg Simon und Martin (1792-1872), die entgegen der Familientradition das Gymnasium besuchen durften, früh an die Mathematik heran und erteilte ihnen selbst Mathematik-Unterricht. Im Alter von fünfzehn Jahren wurde Georg Simon Ohm einer fünfstündigen Prüfung durch den Mathematikprofessor Karl Christian von Langsdorf unterzogen, der seine außerordentliche Begabung und sein weit überdurchschnittliches Wissen auf dem Gebiet der Mathematik bestätigte. Der Professor war so beeindruckt, dass er im Schlusssatz seines Gutachtens die Hoffnung zum Ausdruck brachte, dass aus der Familie des Schlossermeisters ein neues Bernouilli-Brüderpaar erstehen möge. 1805 begann Georg Simon Ohm als 16-Jähriger ein Studium der Mathematik, Physik und Philosophie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. Wegen finanzieller Schwierigkeiten musste er das Studium nach einem Jahr abbrechen und ging als Mathematiklehrer an eine Privatschule im ehemaligen Kloster Gottstatt in der Schweiz. Mit 22 Jahren kehrte er nach Erlangen zurück, wurde dort 1811 mit einer Arbeit über Licht und Farben zum Doktor promoviert und arbeitete in Erlangen dann drei Semester lang als Privatdozent für Mathematik. 1813 wurde er Lehrer an der Realschule in Bamberg, 1817 Lehrer der Physik und Mathematik am Jesuitengymnasium (Dreikönigsgymnasium) in Köln und 1826 an der Kriegsschule in Berlin.
Sein Hauptinteresse galt der damals noch weitestgehend unerforschten Elektrizität. 1833 wurde er Professor an der Königlich Polytechnischen Schule in Nürnberg, die er ab 1839 auch als Direktor leitete und die heute seinen Namen trägt. 1849 wechselte er an die Universität München, wo er zunächst eine außerordentliche, ab 1852 eine ordentliche Professur für Experimentalphysik innehatte.
Textquelle: Wikipedia
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